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Vitamin K2 – die erwiesenen Vorteile für die Gesundheit von Frauen

Vitamin-K2-erwiesen-vorteile-gesundheitDer Schutz von Herz und Knochen ist ein wichtiger Aspekt des gesunden Alterns, aber die Grundlage dafür muss früh gelegt werden. Es ist klinisch erwiesen, dass die Aufnahme eines Vitamins in die tägliche Routine beide Vorteile leisten kann.

Die Wissenschaft unterstützt die Wirkung und Vorteile von Vitamin K2 auf diese beiden Bereiche. Insbesondere haben veröffentlichte Studien die Wirkung von Vitamin K2 auf gesunde Frauen nach der Menopause gezeigt.

Was bewirkt Vitamin K2?

Zu den beeindruckenden Beobachtungsdaten, die einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin K2 mit der Nahrung und der Gesundheit belegen, gehört eine in der Zeitschrift Nutrition veröffentlichte Studie, die ein japanisches Lebensmittel aus fermentierten Sojabohnen (Natto) als Hauptursache für einen großen geografischen Unterschied in den Konzentrationen von Vitamin K2 in Form von Menchinon-7 (MK-7) im Blutkreislauf ansieht [1].

Dr. Kaneki und Kollegen wiesen nach, dass ein erhöhter Verzehr von Vitamin K2 zu einer stärkeren Aktivierung von Osteocalcin führt, einem von Vitamin K abhängigen Protein, das mit einer verstärkten Knochenbildung und einer erhöhten Knochenmineraldichte (BMD) in Verbindung gebracht wird und damit zu einem geringeren Risiko für Hüftknochenbrüche.

Diese Studie aus dem Jahr 2001 wurde durch die bevölkerungsbezogene Rotterdam-Studie gestützt, in der 4.807 gesunde Männer und Frauen über 55 Jahre untersucht wurden und der Zusammenhang zwischen der Vitamin-K-Aufnahme über die Nahrung und der Verkalkung der Aorta sowie Herzerkrankungen untersucht wurde [2].

Die Ergebnisse zeigten, dass der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an natürlichem Vitamin K2 sind (mindestens 32 mcg/d), das Risiko sowohl für Arterienverkalkung als auch für negative kardiovaskuläre Beschwerden senkt – ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Die Rotterdam Studie und Vorteile von Vitamin K2

Die Ergebnisse der Rotterdam Studie wurden 2008 durch eine weitere bevölkerungsbasierte Studie in den Niederlanden bestätigt, die zeigte, dass Vitamin K2 das Risiko negativer koronarer Ereignisse um 9 Prozent pro 10 mcg verringert [3]

Während Beobachtungsdaten die Grundlage für das Verständnis bilden, wurde die Bedeutung von Vitamin K2 durch zwei bahnbrechende Interventionsstudien mit gesunden Frauen nach der Menopause untermauert.

Eine dreijährige randomisierte klinische Doppelblindstudie, die in der Zeitschrift Osteoporosis International veröffentlicht wurde, zeigte zum ersten Mal einen klinisch-statistisch signifikanten Schutz von Vitamin K2 in Form von MK-7 vor Knochenschwund [4]. In der Studie erhielten 244 gesunde niederländische Frauen nach den Wechseljahren (55 bis 65 Jahre alt) nach dem Zufallsprinzip entweder 180 mcg/d MK-7 (als MenaQ7® von NattoPharma) oder Placebokapseln täglich. In der Gruppe mit der K2-Supplementierung stieg das zirkulierende aktive Osteocalcin, ein Biomarker für Knochen, deutlich an, während das inaktive Protein, uncarboxyliertes Osteocalcin (ucOC), im Vergleich zur Placebogruppe abnahm. 

Nach drei Jahren Supplementierung war die Aufrechterhaltung sowohl des Knochenmineralgehalts als auch der Knochendichte in der K2-Gruppe eindeutig festzustellen. Darüber hinaus wurde die Knochenfestigkeit ebenfalls deutlich verbessert, was einen therapeutischen Nutzen für die K2-Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe beweist.

Die Ergebnisse des zweiten Abschnitts dieser Studie, die im Mai 2015 in der Fachzeitschrift Thrombosis and Haemostasis veröffentlicht wurden, zeigte, dass Vitamin K2 (MK-7) die kardiovaskuläre Gesundheit verbessert, wenn es durch gesunde Personen drei Jahre lang täglich in einer Dosis (180 mcg MenaQ7) eingenommen wird [5].

Auch hier wurde an 244 gesunde niederländische Frauen nach den Wechseljahren, die nach dem Zufallsprinzip entweder MK-7- oder Placebokapseln erhielten untersucht. Die Studie zeigte erhebliche Vorteile bei der Hemmung der altersbedingten Versteifung der Arterien, was zu einem Anstieg der Pulswellengeschwindigkeit (PWV) in der Placebogruppe, aber nicht in der K2-Gruppe führte. Je niederer die PWV, desto höher die Elastizität der Gefäße (=besser), desto biologisch jünger. Je höher die PWV, desto „älter“ die Gefäße, ab 14 m/sec ist mit Endorganschäden zu rechnen.

Besonders bemerkenswert ist, dass Vitamin K2 nicht nur die Arterienversteifung hemmte, sondern auch zu einer noch nie dagewesenen statistisch signifikanten Verbesserung der Gefäßelastizität bei den gesunden Teilnehmern führte.

Vorteile Vitamin K2 und D3

Vitamin D ist ein ergänzender Nährstoff zu Vitamin K, der dabei hilft, die Knochen aufzubauen und gleichzeitig das Herz zu schützen. Während Studien zeigen, dass sich Calcium negativ auf die kardiovaskuläre Gesundheit auswirken kann, können Anwender ihr Calcium mit Magnesium und Vitamin K2 kombinieren [6]. Vitamin K2 ist das fehlende Bindeglied, das sicherstellt, dass der Körper Calcium sicher und richtig verwertet.

Überschüssiges Calcium im Blutkreislauf kann sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Wenn sich Calcium beispielsweise in den Arterien ablagert (anstatt sich an die Knochenmineralmatrix zu binden), führt es zu deren Versteifung, was den Blutfluss beeinträchtigt und das kardiovaskuläre Risiko erhöht. Es gibt jedoch immer mehr Belege dafür, dass die Verkalkung des Weichgewebes mit der Verschlechterung anderer Systeme in Verbindung steht, darunter das Gehirn, die Sehkraft, das Allgemein- und Atmungssystem, Schmerzen und Entzündungen und vieles mehr, was den potenziellen Einfluss von Vitamin K2 auf die Eindämmung der Verkalkung unterstreicht.

Vitamin K2 ist der einzige Wirkstoff, für den bisher klinisch nachgewiesen wurde, dass er die Verkalkung durch Aktivierung eines bestimmten, bereits im Körper vorhandenen K-abhängigen Proteins beeinflusst. Während Interventionsstudien mit kardiovaskulären Endpunkten dies bewiesen haben, zeigen neue Forschungsergebnisse, wie dieser Mechanismus eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung der Gesundheit des gesamten Körpers spielen könnte – nicht nur als eigenständiger Inhaltsstoff, sondern auch in Kombination mit ergänzenden Nährstoffen wie Vitamin D3 und Kalzium.

Welche gesundheitsbezogenen Aussagen dürfen zu Vitamin K gemacht werden?

Basierend auf Gutachten der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind folgende gesundheitsbezogene Aussagen zu Vitamin K von der Europäischen Kommission zur Auslobung zugelassen: 

Vitamin K

  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • trägt zur normalen Blutgerinnung bei

Quellenangaben

1,2Geleijnse JM et al. “Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study.“ J Nutr. 2004;134:3100-5. Rotterdam Studie

3Gast GC et al. “A high menaquinone intake re­duces the incidence of coronary heart disease.“ Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009;19:504-10.

4Knapen MH et al. “Three-year low-dose me-naquinone-7 supplementation helps decrease bone loss in healthy postmenopausal women.“ Osteoporosis Int. 2013 Sep;24(9):2499-507.

5Knapen MHJ et al. “Menaquinone-7 supplementation improves arterial stiffness in healthy postmenopausal women: double-blind randomised clinical trial.“ Thromb Haemost. 2015 May;113(5):1135-44.

6Int J Endocrinol. 2017; 2017: 7454376.”The Synergistic Interplay between Vitamins D and K for Bone and Cardiovascular Health: A Narrative Review”

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