Curcuma und schwarzer Pfeffer (Piperin): warum oder warum nicht?

Eine beliebte Kombination

Curcumin (Curcuma longa) wird zusammen mit schwarzem Pfeffer (Piperin) verwendet. Für viele Menschen ist dies selbstverständlich. Dennoch verzichtet Synofit auf die Verwendung von schwarzem Pfeffer in seinen Produkten. Manchmal bekommen wir Fragen dazu. Aus diesem Grund haben wir diese Informationsseite für Sie erstellt.

curcuma-schwarzer-pfeffer-piperinWarum Curcuma mit schwarzem Pfeffer kombinieren?

Curcumin, der Wirkstoff in der Wurzel von Curcuma longa, ist für sich genommen im Körper nur sehr schlecht bioverfügbar. Das bedeutet, dass die Menge, die Sie über den Mund einnehmen, größtenteils nicht die relevanten Stellen im Körper erreicht und aktiv sein kann. Das meiste davon wird nicht einmal von der Darmwand absorbiert. Mit anderen Worten: Curcumin verlässt den Körper auf dem kürzesten Weg. Das ist schade bei so einem schönen Inhaltsstoff!

Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und Ernährungswissenschaftler müssen daher kreativ sein, um sicherzustellen, dass die aktiven Curcuminoide tatsächlich in den Körper gelangen und dort ihre Arbeit verrichten können. Dies kann auf alle möglichen Arten geschehen.
Zum Beispiel wird ein Emulgator verwendet (auch Mizellen oder Fettkügelchen genannt), wie z.B. Polysorbat. Hierbei handelt es sich jedoch um einen chemischen Zusatzstoff, der oft in großen Mengen verwendet wird. Eine ‚Curcumin-Kapsel‘ von 800 Milligramm mit, laut Etikett, nur etwa 50 Milligramm Curcumin besteht dann zum größten Teil aus reinem Polysorbat…

Schwarzer Pfeffer kann auch als Zusatz verwendet werden, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Diese Wahl ist natürlich und daher weitaus beliebter als das Hinzufügen von Chemikalien. Es wird beispielsweise empfohlen, regelmäßig einen Löffel Kurkuma (das Gewürz, das dass Curcumin enthält) mit einem Teelöffel schwarzen Pfeffer zu verwenden.
Schwarzer Pfeffer hat tatsächlich eine nachgewiesene positive Wirkung auf die Aufnahme von Curcumin im Körper. Dass diese Wahl bei Anwendern und von Curcumin-Produkten beliebt ist, können wir daher voll und ganz nachvollziehen.

Warum nicht mit schwarzem Pfeffer kombinieren?

Es gibt jedoch auch Nachteile, die mit der Verwendung von schwarzem Pfeffer in einem Nahrungsergänzungsmittel mit Kurkuma verbunden sind.

schwarzer-pfeffer-nachteile-in-kurkuma-produkten

  • Pfeffer ist eine scharfe Substanz, die Speiseröhre, Magen und Darm reizen kann, insbesondere bei längerem Gebrauch und/oder wenn bereits ein empfindliches Magen-Darm-System vorhanden ist.
  • Der Wirkstoff im schwarzen Pfeffer, Piperin, hat auch die Eigenschaft, die Bioverfügbarkeit anderer Substanzen zu beeinflussen. Obwohl dies genau der Zweck von Curcumin ist, kann es ein ernstes Risiko darstellen, wenn z.B. zusätzlich Medikamente verwendet werden.
  • Schließlich ist schwarzer Pfeffer nicht der stärkste Verstärker der Bioverfügbarkeit von Curcumin. Die Absorption ist erhöht, aber die Ausscheidung von Curcumin aus dem Körper (die Halbwertszeit) ist genauso schnell wie ohne schwarzen Pfeffer. Das bedeutet, dass die tatsächliche Wirkung von Curcumin mit schwarzem Pfeffer nicht so groß ist, wie Sie sich das wünschen.

Bio-Curcumin ist eine bessere Alternative

Diese drei Nachteile veranlassten Synofit, sich für eine bessere Alternative zu entscheiden:

Bio-CM100® Bio-Curcumin
Das Bio-Curcumin in den Produkten von Synofit ist nicht reizend für das Magen-Darm-System, hat keinen Einfluss auf andere Medikamente wie das beim schwarzem Pfeffer der Fall ist und ist 6,37x besser bioverfügbar als Curcumin mit Piperin.
Letzteres wurde in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen (siehe Grafik und Quelle). Bio-CM100® verwendet das natürliche Öl aus der Kurkumawurzel, das sowohl die Absorption als auch die Halbwertszeit im Körper erhöht. Die Halbwertszeit von Bio-CM100® beträgt fast 5 Stunden. Nach 8 Stunden ist dieses Bio-Curcumin immer noch nicht vollständig aus dem Körper verschwunden!

aufnahme-bio-curcumin-Bio-CM100Bio-CM100® ist 6,37x besser bioverfügbar als Curcumin mit schwarzem Pfeffer. Quelle: Antony, B. et al. (2008) Indian Journal of Pharmaceutical Sciences 70;445-449.

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