Wissenswertes über Ernährung bei Arthrose

Ernährung und Arthrose

Eine ausgewogene Ernährung ist essentiell für ein gesundes und beschwerdefreies Leben. Vor allem bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Rheuma sowie Arthritis kann die Ernährung einen starken Einfluss auf den Gesundheitszustand und das Ausmaß der Beschwerden haben. Leider enthalten unsere heutzutage stark verarbeiteten Lebensmittel neben Mineralien und Vitaminen auch Stoffe, die dem Körper schaden können, wie beispielsweise die Arachidonsäure. Arachidonsäure hat vor allem eine entzündungsfördernde Wirkung. Sie zählt zu den Omega-6-Fettsäuren und ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, davon in hohen Maßen in Geflügel und Schweinefleisch. Forscher entdeckten, dass die Säure bestimmte Entzündungsbotenstoffe aus der Gruppe der Leukotriene und der Prostaglandine bildet, welche die Entzündung der Gelenke fördern. Fazit: Umso mehr Arachidonsäure mit der Nahrung aufgenommen wird, umso mehr werden entzündungsfördernde Stoffe gebildet. Darum wird im allgemeinen von Fachärzten geraten, die volgenden Lebensmittel zu meiden(*).

Diese Lebensmittel haben einen hohen Gehalt an Arachidonsäure:

Lebensmittel Arachidonsäure-Gehalt (mg) pro 100 g
Schweineschmalz

1700

Croissant

1070

Schweineleber

870

Eigelb

210

Schinkenspeck

250

Leberwurst

230

Geflügelschenkel

170

Schinken

130

Fleischwurst

120

Schweinefleisch

120

Butter

110

Salami

100

Was bedeutet das in der Praxis?

Ein Croissant zum Frühstück enthält ca. 749 mg Arachidonsäure. Bei Arthrose wird jedoch empfohlen, einen täglichen Wert von 50 mg Arachidonsäure nicht zu überschreiten. Gehen wir von einem ausgebreiteten Frühstück mit bspw. einem Ei, 2 Scheiben Kochschinken und Butter auf dem Croissant aus, würde das beinahe ihren Monatsvorrat an Arachidonsäure decken. Um die Aufnahme von Arachidonsäure zu reduzieren, wird in Zusammenhang mit Arthrose als auch bei Rheuma meistens eine vegetarische Ernährung (oder auch fleischreduzierte Ernährung) empfohlen, in einigen Fällen selbst eine vegane Ernährung. Wer gern mehr zu den positiven Auswirkungen einer fleischreduzierten Ermährung auf den Körper und die Gelenke erfahren möchte, findet hilfreiche Informationen auf der Seite der Rheuma-Liga

Ein weiterer Faktor, der die Entzündung der Gelenke vorantreiben kann, ist ein oftmals ungleiches Verhältnis zwischen Omega-3 Fettsäuren und Omega-6 Fettsäuren. Keine der beiden Fettsäuren wird vom Körper selbst gebildet und muss somit über die Nahrung aufgenommen. Weil wir tendenziell eher Omega-6 Fettsäuren-lastig essen, entsteht schnell ein ungesundes Ungleichgewicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ein Verhältnis von 5:1. Das heißt fünf mal mehr Omega-3 Fettsäuren als Omega-6 Fettsäuren. Besonders viele gesunde Omega-3 Fettsäuren stecken in den folgenden Lebensmitteln:

  • Fisch (vor allem Thunfisch, Lachs und Forelle)
  • Speiseöle (wie Rapsöl, Leinöl, Walnussöl, Hanföl etc.)
  • Gemüse (vor allem in Rosenkohl, Spinat, Bohnen und Avocado)
  • Nüsse und Samen
  • Soja

Während die Botenstoffe aus Omega-6-Fettsäuren, wie Linolsäure und Ara­chidonsäure, Entzündungen fördern, wirken diejenigen aus Omega-3-Fett­säuren entzündungshemmend. Zudem stoppt ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren stoppt die entzündungs­hemmende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren. Basierend auf unserer heutigen Ernährungsweise liegt das Verhältnis oft bei 10 oder 20 x mehr Omega-6 Fettsäuren, als wir eigentlich zu uns nehmen sollten. Neben einer gesunden, auf sie abgestimmten Ernährung, können Sie mithilfe der täglichen Einnahme von Synofit Premium ihre Gelenkgesundheit unterstützen. Hierfür sorgt vor allem die flüssige Grünlippmuschel (spezielle Formel: GLMax®) in Kombination mit Bio-Curcumin BCM-95®, welches die Eicosapentaensäure (EPA) sowie Docosahexaensäure (DPA) enthalten. Die neuseeländische Grünlippmuschel selbst, ist die einzige Muschelart auf der Welt, die die essentiellen Fettsäuren, (ETA) Eicosatetraensäuren und (OTA) Octadecatetraensäuren beherbergt – das sind besonders wirkungsvolle Omega-3-Fettsäuren. Die Glykosaminoglykane, in der Grünlippmuschel sind zudem wichtige Bestandteile des Bindegewebes, des Knorpel sowie der Gelenkflüssigkeit. Doch was ist nun besser? Grünlippmuschel, Fischöl oder Algenöl? Lesen Sie hierzu mehr in unserem Artikel


Alkohol und Übersäuerung


Oft wird Menschen mit Gelenkerkrankungen eine Gewichtsabnahme angeraten (natürlich nur in sofern van Nöten). Einer der größten Stolpersteine auf dem Weg zum Gewichtsverlust und zur Behandlung bei Arthrose, ist Alkohol. Alkohol ist ein beliebtes Genussmittel, welches sich – wie allgemein bekannt – negativ auf den Körper auswirkt. Alkohol wird im Körper als Zellgift wahrgenommen und dessen Abbau hat dementsprechend für die Leber höchste Prioriät. Dies geht zulasten anderer wichtiger Körper- und Stoffwechselprozesse. Die Verdauungsenzyme werden bspw. gehemmt und Verdauungsprozesse verlangsamt, was unter anderem auch bedeutet, dass die Fettverbrennung zeitlich gestoppt wird. So hemmt Alkohol im Allgemeinen den Stoffwechsel, da für den Alkoholabbau alle anderen Leber-Funktionen pausiert werden müssen, in Extremfällen resultiert dies in Zellstoffwechselst
örungen. 

Darüberhinaus fördert Alkohol die Säurebildung im Organismus. Für den Abbau von Alkohol werden eine Reihe von basischen Mineralstoffen benötigt (Kalzium, Magnesium, Natrium, Zink), deswegen ist eine ausgewogene Ernährung zur Auffüllung der Materialvorräte im Körper so wichtig. Andernfalls ist ein Mangel an Mineralien und eine Übersäuerung des Körpers durch Alkohol die Folge. Diese Übersäuerung wirkt wiederum kontraproduktiv auf unsere Gelenke und vor allem bei Menschen mit (chronischen) Gelenkerkrankungen. Neben Alkohol, werden Säuren unserem Körper auch über andere Nahrungsmittel zugeführt. Tatsächlich bilden viele, der täglich von uns konsumierten Lebensmittel, Säuren. Im Idealfall folgt die Ernährung nach der 80/20 Regel, d.h. 80 Prozent der Lebensmittel sind basenbildend und nur 20 Prozent säurebildend.

Folgende Lebensmittel sind starke Säurebildner:

  • Kaffee und Schwarztee
  • Kohlensäurehaltige Getränke, besonders Limonade und Cola
  • Alkohol
  • Fastfood, Fertigprodukte vor allem mit Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe
  • Fleisch und Wurstwaren
  • Milchprodukte (auch fettarme) darunter Quark, Joghurt, Kefir und alle Käsesorten
  • Gehärtete, raffinierte Fette, Magarine
  • Öle (vor allem billige Salatöle)
  • Soja und Sojaprodukte
  • Backwaren wie Brot, Nudeln, Kuchen etc.
  • Süßigkeiten 
  • Lebensmittel, die Süßstoffe enthalten
  • Haselnüsse, Paranüsse, Pekanüsse, Cashewkerne

Alternativ-Mediziner gehen davon aus, dass mehr als 70% der Menschen übersäuert sind. Bewegungsmangel, Stress, nicht genug Vitalstoffe, zu viel Eiweiß, Zucker und Genussmittel belasten unseren Organismus heutzutage sehr. Als Ausweg greift der Körper auf die Mineralstoffdepots, bevorzugt auf Kalzium zürück, um der Entsäuerung entgegenzuwirken, d.h. der Körper verwendet Mineralien z.B. aus den Knochen, Organen oder dem Bindegewebe, um die Säureflut abzubauen. Eine chronische Übersäuerung verhindert daher den Neuaufbau des Knorpels. Die Gelenkknorpelmasse nimmt ab. Arthrose, mit all ihren Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ist dann die Folge. Es kann u.a. Arthrose im Knie, Arthrose in den Fingern, Arthrose in der Schulter entstehen. Viele Experten bezeichnen die Arthrose auch als Säurefraß an den Knorpeln und Gelenken, verursacht u.a. durch säurehaltige Ernährung. Als Vorbeugung ist es daher hilfreich, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt am besten einen auf Sie zugeschnittenen Arthrose Ernährungsplan erstellen und monitoren Sie Ihren Prozess mit beispielsweise einem Notizbuch oder Ernährungskalender.

 

Sport bei Arthrose

Doch nicht nur Ernährung ist wichtig zur Vorbeugung und Behandlung von Arthrose, auch sportliche Auslastung spielt eine entscheidende Rolle zur Besserung. Wenn wir uns bewegen, produzieren unsere Gelenke die sogenannte Synovialflüssigkeit. Sie wirkt dämpfend, sozusagen als Gleitmittel, und sorgt für eine reibungslose Beweglichkeit. Außerdem enthält sie Glykosaminoglykane die den Knorpel versorgen und somit den Schutzmantel der Gelenkflächen aufrecht erhalten. Durch regelmäßiges Training stärken wir unsere Muskeln und den Halteapparat, der unsere Gelenke umgibt und stabilisiert. Daher ist Sport wichtig, um Arthrose vorzubeugen. Doch auch bereits Erkrankten ist Sport auf jeden Fall zu empfehlen, um die Gelenke geschmeidig zu halten. Geeignete Sportarten sind: Schwimmen, Aquajogging, Radfahren, Nordic Walking und Gymnastik. Sportarten, die ein abruptes Stoppen des Bewegungsapparates verlangen, wie z.B. Tennis, sollten vermieden werden. Allgemein kann man sagen, dass alle extremen Kraftsportarten ebenfalls gemieden oder verringert werden sollten. Zudem wird zur optimalen Pflege nach dem Sport, die Verwendung eines Gelenkgels empfohlen, wie bspw. der Synofit Grünlippmuschel-Balsam

(*) Synofit Deutschland ist kein ärztlicher Fachberater. Daher empfehlen wir, grundsätzlich immer einen Facharzt zu konsultieren, bevor diätische Anpassungen durchgeführt werden. Wir verbreiten lediglich allgemein öffentlich bekannte Informationen zum Thema Arthrose und Ernährung.

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